Bericht von Jakob Rüb aus Marx (Juli 2019)

So wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde. 1.Joh.1,7.

Mit diesem Gruß aus Marx an der Wolga möchte ich Alle, ohne Ausnahmen, recht herzlich grüßen.

Es sind jetzt mittlerweile zwei und halb Wochen vergangen, dass ich in der Stadt Marx bin. Die Kirchengemeinden in Saratow bzw. Marx hat mich warm und herzlich empfangen und aufgenommen. Bei einer oder zwei Tassen Tee konnte ich mich nach den Gottesdiensten mit den Gottesdienstbesuchern unterhalten und etwas Vertrauen gewinnen.

Den ersten Gottesdienst mit meiner Vorstellung haben wir gemeinsam mit meinem Vorgänger Wladimir Rodikov und dem Propst Andrej Dzhamgarov, der aus Saratow nach Marx zu diesem Anlass kam, gefeiert. Den zweiten und den dritten Gottesdienst habe ich schon selbstständig organisiert und durchgeführt.

Die Menschen, die ich hier kennengelernt habe, sind unkompliziert und deswegen konnten wir uns von Anfang an gegenseitig ins Herz schließen. Es gibt hier viel, sehr viel zu tun und zwar wie in dem Weinberg des Herrn, so auch in dem Kirchengebäude selbst.

Seit Samstag, den 6 Juli, versammeln wir uns um 19:00 Uhr in der Kirche zur Gebetsstunde und das ist für Marx etwas Neues. Ich bin zuversichtlich, dass dieses gemeinsam neugewählte Model auch bei den Besuchern positiv ankommen wird. Der nächste Schritt ist Beginn mit der Bibelstunde und einem Angebot für junge Familien mit Kindern.

Die Kirche und das Kirchenschiff sind zwar soweit restauriert und erneuert, aber für verschiedene Gruppenarbeiten fehlen uns die Räumlichkeiten und dazu die notwendigen Mittel. Trotz allem nutzen wir alle unsere Ressourcen, die uns zur Verfügung stehen, und Geschwister aus Saratow helfen uns, wo sie nur können.

Bitte betet für unseren Dienst in Marx und für die Erweckung in der ganzen Propstei.

Denn das Gebet des Gerechten vermag in der Tat viel, wenn es ernstlich ist.

Liebe Grüße an alle, die uns kennen und unterstützen. Ich würde mich freuen, möglichst viele von euch bei den Missions- und Evangelisationstagen am 21.- 22. September in Mosbach persönlich zu treffen. Dort werde ich gemeinsam mit Probst Andrej Dzhamgarov über die aktuelle Situation in Marx und der gesamten Propstei Saratow berichten.

Seid alle dem Herrn befohlen,

Euer Jakob Rüb

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