Einladung zum Musical „Petrus – der Jünger“

Wir laden herzlich, zu einem besonders musikalischen Abend am 23. März 2019 um 19:00 Uhr in die Kultur- und Kongresshalle  in Bad Sooden-Allendorf, ein!

Es gibt in der Bibel kaum eine mitreißendere Person als Petrus. Dieses Musical zeigt einfühlsam die Stärken und Schwächen des bedeutendsten Jüngers von Jesus.

„Petrus – der Jünger“ ist ein begeisterndes und zugleich emotionales Musical über einen Fischer, der sein Leben einem Fremden überlässt und mit ihm an der Seite unglaubliche Dinge erlebt. Ihm wird schnell klar, Jesus ist Gottes Sohn. Doch scheitert Petrus immer wieder an seiner eigenen Unzulänglichkeit, gerät in Stürmen und schweren Zeiten ins Wanken und verzweifelt an dem Verrat an seinem geliebten Freund. Das Musical wird in Bad Sooden-Allendorf bereits zum dritten Mal von den Jugendchören der Brüdergemeinden Gifhorn und Wolfsburg aufgeführt.

Der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht.

Stimmen zum Musical

„Eine Geschichte mit Gänsehautfaktor. Musikalisch und schauspielerisch sehr schön umgesetzt.“

„Geschmackvoll inszeniert, großartig gesungen und gesegnet von Gott!“

„Professionell! Gewaltig! Bei einigen Szenen habe ich sogar geweint!“

Geistliches Wort März 2019

Psalm 34,15: „Suche Frieden und jage ihm nach“

Eine seltsame Jahreslosung begleitet uns durch dieses Jahr 2019. Noch hat man das weihnachtliche  „Friede auf Erden“ im Ohr, wird uns ein neuer Friede präsentiert, den man „suchen“ und dem man „nachjagen“ soll. Ob den wohl jemand jemals findet oder gar einfängt? Uns bleibt die Frage, um welchen Frieden es sich handelt? Versuchen wir eine Antwort darauf zu finden.

Was ist Friede, Friede an sich? Ist es ein Zustand menschlicher Harmonie? Ein Wunschtraum in Hoffnung auf bessere Zeiten? Wohl wissend: Einen Frieden auf Erden hat es nie gegeben und wird es nie geben. Er ist uns auch nirgends versprochen in der Heiligen Schrift. Es sei denn, man deutet da einiges um, um Wahrheit besser ertragen zu können. Und diese lautet: „Die Sünde ist der Leute Verderben ….“ Sie ist die URSACHE für alle menschliche Friedlosigkeit. Solange sie nicht behoben ist, kann es auf Erden keinen tragbaren Frieden geben. Sie bestimmt das Wesen von uns Menschen auf Erden, ist Keim aller menschlichen Gottesfeindschaft. Als die so Infizierten sind wir mit Gott unvereinbar und bleiben friedlos.

„Die Gottlosen haben keinen Frieden“ (Jes 58). Das kann man drehen und wenden wie man will. Der Unfriede bleibt ein schicksalhaftes Verhängnis in dieser unserer gefallenen Welt. Viele Völker haben sich bisher wund gerieben, bei mancherlei religiösen Ritualen. Auch Atheisten hilft es nicht, Gott zu leugnen, denn die Seele des Menschen kann ohne den Frieden Gottes nicht sein. Sie ist uns mitgegeben von Ewigkeiten her. Dahin will sie zurück. Für einen Teil der Menschen ist der Weg dahin schon offen. Wir kennen ihn und gehen ihn als Gesegnete des HERRN.

In seinen Abschiedsreden (Joh 14,27) segnet Jesus die Seinen – und also auch uns – mit den Worten „ Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch, nicht gebe ich euch wie die Welt gibt.“  Ein Christ kann niemals friedlos sein, weil Gott selbst diesen Frieden garantiert in Christus dem Herrn. So werden fast alle Apostelbriefe damit eingeleitet, die Gemeinden darin zu vergewissern, worauf ihr Glaube beruht, und worin die Zielrichtung besteht: In IHM, dem Gott des Friedens, der selbst unser Friede ist. In IHM erfüllt sich die Verheißung für Menschen seines Wohlgefallens:

Es handelt sich ja bei dem Spruch um einen Zweiteiler, nicht um einen Dreizeiler, wie üblich.

Ehre sei Gott in den Himmeln und auf Erden
Friede in den Menschen seines Wohlgefallens

Damit sind solche gemeint, die mehr als den Frieden auf Erden, den Frieden im Herzen suchen und finden, weil einer gekommen ist, diesen Frieden Gottes zu ermöglichen.

„Er hat Frieden gestiftet am Kreuz durch sein Blut, …..durch die Hingabe seines irdischen Lebens in den Tod“. (Kol. 1,20)

Darum stimmen wir gerne mit ein, in das Lied der Erlösten:

„Der Himmel ist offen, Herz weißt du warum?
Weil Jesus gekämpft und geblutet, darum.“

Das muss unser Prüfstein bleiben, als Verheißungsträger Gottes auf Erden. Ein gnadenreiches Geleit haben wir, durch ihn, mit ihm und zu ihm.

Daran arbeiten wir – als Gemeinde – missionieren wir und üben uns in noch mehr Friedfertigkeit untereinander.

Mögen dadurch noch viele Suchende finden und ergreifen – den Frieden Gottes in Christus Jesus, dem kommenden HERRN.

ANDERSWO  GIBT  ES  IHN  NICHT. Amen.

S. Springer

 

Verabschiedungs- und Einsegnungsgottesdienst

Am 27. Januar 2019 wurden in der St. Crucis Kirche von Bad Sooden-Allendorf die langjährigen Mitarbeiter der Kirchlichen Gemeinschaft im Rahmen eines Festgottesdienstes verabschiedet und die Nachfolgende Brüder zum Dienst eingesegnet.

Die Festgemeinde aus etwa 200 Menschen aus ganz Deutschland wurde vom Vorstandsvorsitzenden E. Penner begrüßt. Der Gottesdienst wurde durch den großen Chor, der Gemeinden Neustadt an der Weinstraße, Paderborn und Wolfsburg, unter der Leitung von Waldemar Schacht und Alexander Mattis umrahmt.

Nach der Lesung des Psalms 84 durch Br. Otto Eichholz, hat Alexander Schachtmaier einen kurzen Rückblick auf die Arbeit, unter Hervorhebung der Stärken der Brüder Waldemar Schall und Viktor Naschilewski getan. Diese wurden anschließend, nach über 21 Jahren bei Waldemar Schall als Gemeinschaftsprediger im Reisedienst und 18 Jahren bei Viktor Naschilewski als geschäftsführender Prediger, aus ihrem Dienst mit dem Segen des Herrn in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Die treuen Wegbegleiterinnen Irina Naschilewski und Lena Schall haben all die Jahre diesen Dienst mitgetragen und wurden somit ebenfalls unter den Segen des Herrn gestellt. Dabei darf nicht unerwähnt bleiben, dass Waldemar Schall auch weiterhin den Dienst eines Reisepredigers im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung wahrnehmen wird.

Der anschließenden Predigt durch Bruder Viktor Gräfenstein lag die Bibelstelle aus 2. Mose 3 – die Berufung Moses – zu Grunde. Entsprechend des Textinhaltes richtete sich die Ansprache auch mehr an die „Neuen“ – Bruder Waldemar und Bruder Viktor. V. Gräfenstein hat die Bedeutung der Berufung durch den Herrn Jesus Christus und einer reinen Berufsausbildung hervorgehoben und Unterschiede aufgezeigt. Wobei man in diesem Fall sagen darf, dass die Beiden Brüder ihre Berufung auch zu ihrem Beruf gemacht haben.

Nach der bewegenden Predigt wurden Bruder Waldemar Lies und seine Frau Olga sowie Viktor und Tatjana Büchler zu ihrem Dienst in der Kirchlichen Gemeinschaft, vom Bischof Alfred Eichholz und Br. Viktor Gräfenstein eingesegnet. Es dürfte jedem klar sein, dass so ein Dienst nicht an bestimmte Arbeitszeiten gebunden ist und daher unbedingt den Rückhalt in der Familie, vor allem der der Ehefrauen nötig hat. An dem Gebet bei der Einsegnung haben Brüder aus verschiedenen Gemeinden teilgenommen.

Nach dem Gottesdienst wurden alle Gäste in das Gemeindehaus, neben der Kirche zum gemeinsamen Mittagessen, sowie Kaffee und Kuchen eingeladen – an dieser Stelle muss noch ein herzlicher Dank an alle Helferinnen und Helfer im Hintergrund ausgesprochen werden. Ob an Frau Lange, die vom Büro aus tagelang sehr viel an Organisation zu bewältigen hatte oder an alle Schwestern die die leckeren Kuchen gebacken, die Tische gedeckt und anschließend wieder alles saubergemacht haben.

Während der Nachfeier haben die scheidenden Prediger einige Abschiedsworte an die Versammelten gerichtet. Ebenso durften die neuen Brüder einen Ausblick wagen.

Der Herr Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern – „Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sendet.“ Nun bitten wir Sie für diese Arbeiter, sowohl in Deutschland als auch in Russland zu beten. Denn des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist. Und wer die Möglichkeit hat und der Herr es ans Herz legt, unterstützt diese Arbeit – denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. In diesem Sinne wünsche ich euch allen liebe Freunde und Geschwister, als auch den scheidenden, den vorhandenen und den neuen Mitarbeitern der Kirchlichen Gemeinschaft Gottes reichen Segen. Euer Jakob Gebel.

Vorstellung Geschäftsführender Prediger Waldemar Lies

Mein Name ist Waldemar Lies. Ich bin glücklich mit Olga, geb. Dyck, verheiratet. Gott hat uns mit drei wunderbaren Kindern beschenkt.

Ich bin in einer russland-deutschen Familie in einem kleinen Dorf in der Nähe von Omsk, in Südwestsibirien, geboren und aufgewachsen. Meine Großeltern waren und Eltern sind wiedergeborene Christen, die Jesus Christus und Sein Wort lieben. In einem behüteten Umfeld, geprägt von der bedingungsloser Liebe und Annahme Gottes, aufwachsen zu dürfen, zähle ich als ein Vorrecht! Außer den sonntäglichen Gottesdiensten gehörten die Versammlungen mittwochs und samstags und die Bibelstunde donnerstags zum wöchentlichen Programm der Familie. Aber genauso gehörte zum wöchentlichen Programm in der Schule der regelmäßige Spott, Erniedrigungen und Demütigungen seitens des Lehrkollegiums und der Mitschüler über meine Deutsche Nationalität und christlichen Glauben. Trotz alledem entschied ich mich, mit 15 Jahren, Jesus Christus als meinem persönlichen Retter und Herr mein Leben anzuvertrauen und Ihm nachzufolgen.

Meine Ausbildung zum Krankenpfleger absolvierte ich in der Stadt Omsk. Dort schloss ich mich der Ev.-Lutherischen Kirchengemeinde an und engagierte mich im Jugendkreis. Das Gemeindeleben war nicht nur auf die Besuche der sonntäglichen Gottesdienste beschränkt, sondern war von regelmäßigen Ausflügen und Besuchen in den umliegenden Gemeinden geprägt.

Nach der Ausbildung siedelte ich mit meinen Eltern nach Deutschland um. Ich studierte evangelische Theologie in Bad Liebenzell. Anschließend lebte ich zwei Jahre in England, bevor ich mit der Liebenzeller Mission nach Bangladesch ging. In den fast 15 Jahren der Missionsarbeit in dem vorwiegend moslemischen Land konzertierte ich mich auf die Ausbildung von einheimischen Pastoren und Mitarbeiter, Begleitung von Missionaren und Betreuung von sozialen Projekten. Nach der Rückkehr nach Deutschland vor über 5 Jahren arbeitete ich schwerpunktmäßig unter Flüchtlingen und Migranten in Süddeutschland.

Ein Bibelwort, das mich über Jahrzehnte als Richtschnur in meinem geistlichen Leben begleitet, ist auch mein Wunsch und Gebet für meine Familie und meine Glaubensgeschwister.

„Ich habe keine größere Freude denn die, dass ich höre, wie meine Kinder in der Wahrheit wandeln.“ (3. Joh. 1,4). Ein Kind Gottes kann Jesus fröhlich nachfolgen, wenn dies geschieht begründet im Wissen, dass Gottes Wort und Jesus Christus die Wahrheit ist.

Reisebericht Anfang 2019 – Viktor Büchler

Hallo liebe Freunde,
wie im letzten Rundbrief schon angekündigt, bin ich seit Anfang dieses Jahres in der Kirchlichen Gemeinschaft als Gemeinschaftsprediger im Reisedienst tätig. So habe ich meinen Dienst in meiner Heimatgemeinde in Kassel (Glockenbruchweg) begonnen. Das Predigtthema war die diesjährige Jahreslosung aus Psalm 34,15. Darin ging es um den wirklichen Frieden, den nur Jesus
uns geben kann.

Am darauf folgenden Wochenende besuchten meine Frau und ich die Gemeinde in Einbeck. Dort hatten wir eine gesegnete Zeit im Gottesdienst. Das Thema war „Jesus das Licht“. Nach dem Gottesdienst hatten wir eine herzliche Tischgemeinschaft mit den Geschwistern aus Einbeck und einigen Geschwistern aus Wolfsburg, die wir nach regem geistlichem Austausch und gemeinsam gesungenen Liedern ausklingen ließen.

Mitte des Monats lernte ich die Gemeinde in Wetzlar (Magdalenenhäuser Weg) kennen. Diese Gemeinde existiert erst seit ein paar Jahren und besteht aus ca. 20 Gemeindemitgliedern. Zur Zeit ist sie noch klein, doch Gott gibt uns seinen Zuspruch, dass er in den Schwachen mächtig ist. Auch hier habe ich die Gemeinschaft und die Gastfreundschaft sehr genossen. Das Thema des Gottesdienstes war „Ein Fenster (sein) in dieser Welt“.

Was mache ich eigentlich in der Zeit zwischen den Wochenenden? Ich bereite mich auf die anstehenden Dienste fürs Wochenende und jetzt aktuell auch für die kommende Frauenfreizeit vor, führe seelsorgerliche Gespräche mit Menschen und arbeite an unterschiedlichen Projekten der Kirchlichen Gemeinschaft.

Ich möchte mich für eure Unterstützung im Gebet bis hier her bedanken und im gleichem Zuge darum bitten, weiter zu beten, für mich, meine Familie und die Kirchliche Gemeinschaft, damit
das Wort von Jesus Christus noch vielen Trost, Ermutigung und Veränderung schenkt. Auf eine Einladung in eure Gemeinde würde ich mich freuen. (Viktor Büchler Handy: 01706086213)

Zum Abschluss wünsche ich euch Gottes Segen und ein völliges Vertrauen auf Gott allein. Nur dann können wir wie König David sagen: „Mit meinem Gott werde ich Mauern überspringen.“ (Psalm 18, 30b) Seid Gott befohlen. Viktor Büchler

Leuchtende Kinderaugen in Kirgistan

Das Wort aus Jakobus 1, 22: „Seid aber Täter des Wortes und nicht Hörer allein“ hat mich dazu bewegt, mein Hobby für einen guten Zweck einzusetzen.

Anderen Menschen eine Freude zu bereiten, die von Gott gegebenen Gaben, die Zeit, das Geld dafür zu geben ist mir ein großes Anliegen. Besonders an Kinder muss ich denken, die in ärmlichen Verhältnissen leben, keine Schule besuchen können und auch sonst wenig im Leben haben.

Ich weiß, dass Alfred Eichholz in Kirgistan eine Tagesstätte für behinderte Kinder betreut, für die schon einige Spenden eingegangen sind. Den Wunsch, diesen Kindern eine Freude zu bereiten, hat Gott in mein Herz gelegt.

Mit einer fleißigen Bekannten und meiner Tochter haben wir innerhalb von einem halben Jahr etwa 100 Kuscheltiere selbst gestrickt und gehäkelt und alle auf den Weg nach Kirgistan gebracht. Alfred und seine Mitarbeiter konnten so vielen Kindern unter anderem in der Tagesstätte oder in einem Kindergarten große Freude und leuchtende Augen bereiten.

Er berichtete: „In einem Dorf in Ananjewo gibt es einen Kindergarten in dem fast kein Spielzeug vorhanden ist. Dort hat der lutherische Pastor einige der Tierchen verteilt. Die Kinder und auch das Personal waren überglücklich! Sehr dankbar waren sie und wunderten sich über solch eine Idee. Es wurde beschlossen, dass die Tierchen immer im Kindergarten bleiben sollen, um jeden Tag dort auf die Kinder zu warten.“

In der Adventszeit haben meine Tochter und ich noch einige selbsthergestellte Häkel- und Stricktierchen auf einem Künstler- und Handwerkermarkt verkauft. So konnten wir in Deutschland fröhliche Kinderaugen sehen und mit dem Erlös die Not einiger Kinder in Kirgistan ein ganz klein wenig lindern.

Ich denke, Gott schenkt seinen Segen und große Freude, wenn man die von ihm gegebenen Gaben für sein Werk einsetzt. Ich möchte jedem Mut machen dies zu tun, ein jeder in einem Bereich, in dem Gott ihn gebrauchen kann und hierfür besondere Talente gegeben hat!

Bericht vom Jugendwochenende 2018 in Mücke

Am 9-11. November 2018 gab es wieder ein besonders gesegnetes Jugendwochenende! Nach vielen Jahren in Silberborn wagten wir die Freizeit weiter südlich auf dem Flensunger Hof in Mücke bei Gießen stattfinden zu lassen. Es war natürlich einiges anders, aber die meisten Jugendlichen fanden es noch schöner!

Auf dem Programm stand dieses Mal das alttestamentliche Buch Maleachi! Für viele war es ein unbekanntes Buch, das mit seinen vielfältigen Themen aber sehr ansprechend war. Ich danke auch Kristian Neumann und Harry Gillich, die mich bei der Leitung des Wochenendes unterstützt haben. Viktor Janke

Ein paar Rückmeldungen von den Jugendlichen:

„Ich Das Jugendwochenende war eine sehr interessante, lehrreiche, abwechslungsreiche und gut organisierte Zeit, die ich gerne nochmal erleben würde. Ein gutes Thema, tolle Menschen und ein einfallsreiches Programm machen haben dieses Wochenende unvergesslich gemacht, danke für dir große Mühe und die viele Arbeit, es hat sich gelohnt.“ Eine Jugendliche aus Bad Kreuznach

„Dankeschön, wär echt ein Hammer Wochenende!“ Ein Jugendlicher aus Heilbronn

„Ein großes Dankeschön von meiner Seite. Es war ein sehr erbauendes Wochenende mit Gottes Wort im Mittelpunkt und der wunderbaren Gemeinschaft, die wir hatten. Wünsche allen Gottes Segen!“ Ein Jugendlicher aus Neustadt a.d.W.

 

Aussendung der Eheleute Jakob & Irene Rüb nach Marx an der Wolga

Einsatzgebiet

Die russische Stadt Marx (bis 1918 Katharinenstadt) hat 31.500 einwohner und liegt im Gebiet Saratow am Ufer der Wolga. Sie gehörte bis 1941 zum Autonomiegebiet der Wolgadeutschen und war dessen zweitgrößte Stadt und Verwaltungssitz Auftrag durch den pastoralen Dienst und missionarische Aktivitäten Menschen zum lebendigen Glauben an Jesus Christus einladen, fördern,
begleiten und schulen.

Ziele

▶ evangelistische und missionarische Einsätze
▶ Seelsorge und Hausbesuche
▶ Kinder- und Jugendarbeit
▶ Durchführung von Bibel- u. Gebetsstunden
▶ Begleitung der ehrenamtlichen Mitglieder
▶ Schulungen und Seminare für Gemeindeglieder
▶ Familiengottesdienste
▶ Freizeiten für jung und alt

So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott. 2. Korinther 5,20

Vorstellung

Jakob Rüb ist am 28.08.1962 in Merke (Kasachstan) in einem gläubigen Elternhaus geboren. Er ist verheiratet mit Irene Rüb, geb. Schäfer. Sie haben drei erwachsene Kinder. Als aktiver Mensch erreichte er vieles in seinem eigenen und gesellschaftlichen Leben. Dann bewirkte ein schwerer Unfall die Wende in seinem Leben und er kam zum aufrichtigen Glauben an den Herrn Jesus Christus.

Jakob Rüb beschäftigte sich intensiv mit dem ev.-luth. Glauben und studierte 6 Jahre Theologie. Durch Gottes Gnade gelingt es ihm sein Studium erfolgreich mit einem akademischen Grad an der ICI University zu absolvieren. Im Januar 2003 wurde Jakob Rüb durch die Ordination der evangelisch-lutherischen Kirche im Rheinland mit dem Predigtamt und der Verwaltung der Sakramente beauftragt. Neben den regulären Gottesdiensten in der evangelischen Kirchengemeinde Wetzlar betreut er eine russlanddeutsche Gemeinde in der Magdalenenkirche. Seit 2012 ist er auch in der Notfallseelsorge tätig.

Bei einem Besuch der Gemeinden am Wolgastrom erkannten die Eheleute Rüb die große geistliche Not in der Region. Tief besorgt und berührt durch den Geist des Herrn und schließlich auf Bitten von Alexander Scheiermann, des heutigen Bischofs der elKusFO, entstand in ihnen ein großes Verlangen die Leute der Stadt Marx in der Nachfolge Jesu zu betreuen und auf dem Weg zu begleiten.

Der Aussendungsgottesdienst findet am 12. Mai 2019 im Wetzlarer Dom statt.

 

Liebe Geschwister und Missionsfreunde, lasst uns gemeinsam vor den Thron der Gnade treten, um zu beten und dafür zu bitten, dass der Herr Jesus Christus die Eheleute Jakob und Irene Rüb mit der nötigen Kraft, Weisheit, Geduld, Freude und Liebe im Dienst an den Menschen ausrüstet und befähigt. Wenn sie den Dienst und die Ausbreitung des Evangeliums an den Orten der ehemaligen Wolgadeutschen Gebieten finanziell unterstützen möchten, können sie einen Dauerauftrag an die Kirchliche Gemeinschaft mit dem Verwendungszweck: „Familie Rüb 1505“
einrichten.

Falls sie ein Dauerauftragsformular und weitere Flyer benötigen, lassen sie es uns bitte wissen. Wir senden ihnen gerne beides zu. Möge der Herr ihnen ein offenes Herz und mitteilende Hand beim Mittragen und Finanzieren dieses wichtigen Dienstes geben. Wir sind Ihnen dankbar für Ihre Unterstützung. Wir beten auch dafür, dass die Kernsanierung des Innenbereiches der evangelisch-lutherischen Dreifaltigkeitskirche bis zur Ankunft der Eheleute Rüb in Marx abgeschlossen ist.

Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen. Gal. 6,10

Bericht über die Reise nach Tscheljabinsk (September 2018)

Am Freitag, den 07.09.2018 machten sich sechs Brüder aus Deutschland auf um die lutherischen Brüdergemeinden im Uralgebiet zu besuchen und besonders auch die Missionarsfamilien Jesse und Schreiner zu stärken. Mit dabei waren die Vorstandsmitglieder der Kirchlichen Gemeinschaft Br. Otto Eichholz aus Neustadt an der Weinstraße und Br. Jakob Gebel aus Bad Kreuznach. Am 12.09. verstärkte Br. Alfred Eichholz aus Kirgistan noch die Gruppe, somit waren wir dann zu siebt.

Untergebracht waren wir bei Waldemar und Katharina Jesse in Tscheljabinsk, von wo wir auch unsere Einsätze unternahmen. Das Ehepaar Jesse war über unseren Besuch sehr erfreut und hat uns wie Könige bewirtet. Hier sei angemerkt, dass Familie Schreiner ihren Wohn- und Hauptwirkungsort ebenfalls in Tscheljabinsk hat. Alexander Schreiner war bei den meisten unserer Einsätze mit dabei, in vielen Gemeinden war er auf dieser Reise zum ersten mal.
In den ersten zwei Tagen besuchten wir die Gemeinden in Starokamyshinsk und Tscheljabinsk. Danach hatten wir eine kurze Rüstzeit in einem Freizeitheim an einem See, wo wir uns mit dem Thema beschäftigten „Eine Kirche, die nicht schläft“.

Nächstes Ziel war Jekaterinburg, wo Fam. Jesse früher wohnte und wirkte. Jetzt wird die Gemeinde von einem jüngeren Bruder, Br. Evgeni geleitet. Unterstützt wird er dabei von Raikin und Ute Dürr, die früher ihren Dienst in Bishkek (bei Br. Alfred Eichholz) taten. Es war für uns interessant zu erfahren, dass der evangelische Glaube schon von Anfang an zu Jekaterinburg gehörte, einer der zwei Stadtgründer war ein Lutheraner.

Magnitogorsk gehört zu den meist verschmutzten Städten der Welt. Aber auch dort benötigen die Menschen die reinigende Kraft des Blutes Jesu, weshalb unser Weg auch dorthin führte. Der größte Teil der Gemeinde besteht aus älteren Männern. Es hat sich ergeben, dass in der Versammlung eine obdachlose Frau, Natalia, mit dabei war. Als Br. Jakob begann von der Liebe Gottes zu predigen, ging diese Frau schreiend hinaus. Später erfuhren wir, dass sie von Menschen, von denen man eigentlich Liebe erwartet, genau das Gegenteil bekam und deshalb so reagierte. Auf unserem Heimweg schlossen wir diese Frau in unser Gebet ein.

In Sawodoukowsk besuchten wir eine Gemeinde mit vielen älteren Geschwistern deutscher Herkunft. In der Versammlung wurden zwei Kinder aus russischen Familien getauft.
Unser letzter Einsatz ging nach Tjumen, einer sehr schönen, sauberen und modernen Stadt. Die Gemeinde mietet für ihre Versammlungen ein Restaurant. Geleitet wird sie von einem älteren und einem jüngeren Bruder. Nach der Versammlung hat uns der jüngere Bruder, Maxim, die Stadt und ihre Geschichte vorgestellt. Er kam uns dabei vor wie ein Geschichtsbuch auf Füßen. Er hat seinen Platz in unseren Herzen und auch in unseren Gebeten gefunden.

Insgesamt haben wir bei unserer Reise ca. 2.500 km mit zwei Autos zurückgelegt. In einem Auto war Waldemar am Steuer, in dem anderen seine Frau Katharina, was bei uns hohen Respekt hervorgerufen hat, zumal sie sich auch noch die ganze Zeit um unser leibliches Wohl sorgen musste. Auf den Fahrten hatten wir viel Zeit zu reden, zu beten und zu singen. Auch wurden uns die Dimensionen Russlands bewusst. Allein das Uralgebiet ist 5 mal größer als Deutschland! Wir haben in den 11 Tagen unserer Reise nur einen kleinen Teil davon gesehen…
Am 18.09. kehrten wir wohlbehalten zu unseren Lieben zurück.

Folgende Gebetsanliegen möchte ich allen Lesern an`s Herz legen:

  • Kraft und Weisheit für Waldemar & Katharina, Alexander & Elena und für alle anderen Mitarbeiter
  • Schutz und Bewahrung auf den vielen weiten Wegen, die sie zurücklegen müssen
  • Heranreifen von Mitarbeitern, die fähig sind auch andere zu lehren
  • „Bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in die Ernte sende!“

Reisebericht von Andreas Eichholz

Siegfried Springer ist gestorben

Liebe Geschwister,

wir müssen euch leider mitteilen, dass unser geliebter Bruder Siegfried Springer am Samstag den 16.02.2019 im Alter von 88 Jahren gestorben ist.

Ein großartiger Mensch ist von uns gegangen. Voller Gewissheit können wir sagen: Gott hat ihn zu sich heimgeholt. Es ist ein großer Verlust für uns! Aber wir wissen, dass Gott es so gewollt hat und er ihn erlöst hat. Nun darf unser lieber Bruder die Früchte seines Glaubens sehen und sie genießen!

Siegfried Springer war eine Säule der Kirchlichen Gemeinschaft. Sein unermüdlicher Einsatz über mehrere Jahrzehnte und seine Leidenschaft für Jesus wird vielen von uns unvergesslich bleiben.

Siegfried Springer war der erste Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche Europäisches Russland (ELK ER) und hatte dieses Amt von 1992 bis 2007 inne.

Geboren wurde er am 10. März 1930 in Mineralnyje Wody im Nordkaukasus. Während des Zweiten Weltkriegs wurde Familie Springer als deutschstämmige Familie aus der deutschen Kolonie Hoffnungstal in Bessarabien (heute Gebiet Odessa) ins von Deutschland annektierte Westpolen verschleppt. Nach Kriegsende siedelte die Familie nach Westdeutschland über.

Siegfried Springer studierte Theologie und tat seit 1956 Dienst in Kirchengemeinden unterschiedlicher Städte Deutschlands. Von 1974–1976 war er Präses eines internationalen Verbandes zur Rehabilitation aus Glaubensgründen verfolgter Personen verschiedener Konfessionen. Seit 1976 verantwortete er bei der Evangelischen Kirche in Deutschland die Arbeit zur Integration von Aussiedlern aus Polen, Rumänien und der Sowjetunion.

Siegfried Springer wirkte bei der Gründung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Russland, der Ukraine, Kasachstan und Mittelasien (ELKRAS) mit. »Ihr runder Geburtstag bietet auch uns einen Anlass, mit Dankbarkeit auf die vergangenen Jahre zurückzublicken. Wir haben zusammen einen Weg zurückgelegt, auf dem wir unsere Gemeinden gesammelt und unsere Kirche geschaffen haben. … Im gemeinsamen Vertrauen auf unseren Herrn konnten wir alle Schwierigkeiten überwinden und den rechten Weg weitergehen“ – mit diesen Worten gratulierte das Zentrale Kirchenamt der ELKRAS Bischof Springer im Jahr 2005 zu seinem 75. Geburtstag.

Außer dem Amt des Bischofs der ELK ER hatte Siegfried Springer von 2005 bis 2009 auch das Amt des Stellvertreters des Erzbischofs der ELKRAS inne.

Nach Abschluss seines Dienstes in Russland lebte der Bischof Emeritus die letzten zehn Jahre seines Lebens in Bad Sooden. Im Jahr 2013 erschienen beim Verlag des Martin-Luther-Bundes in Erlangen Siegfried Springers inzwischen vergriffene autobiographische Erinnerungen »Dem Himmel in Russland näher«, welche dem Leser unter anderem die Geschichte der Wiedererstehung des Luthertums in Russland nahebringen.

Quelle: https://www.martin-luther-bund.de/ 

Die Trauerfeier von Bruder und Bischof Springer findet am 09.03.2019 um 14:30 Uhr in der St. Crucis Kirche in Bad Sooden Allendorf statt.

Geistliches Wort Dezember 2018

„ Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen“. (Lukas 2,14)

Das ist die himmlische Botschaft des Engelchores an alle Menschen und zugleich die Zusammenfassung des ganzen Evangeliums Gottes! Dies ist die glücksbringende Kunde Gottes für die Weihnachtstage und für alle Zeiten.

Dieser Vers hat eindeutig drei ineinander greifenden Teile, die an Tiefe, Breite und Höhe kaum zu übertreffen sind. Die Botschaft Gottes lautet wörtlich: „Herrlichkeit in den Höhen Gott / und auf der Erde Friede, / den Menschen Wohlgefallen.“

Für die unter unsern Lesern, die diesen Vers tiefer erforschen wollen, möchte ich folgende Hilfe anbieten: Das Wort „Höhen“ kommt im Urtext nur an folgenden Bibelstellen vor: Matthäus 21,9; Markus 5,7; 11,10; Lukas 1,32.36,76; 2,14; 6,35; 8,28; 19,38: Apostelgeschichte 7,48; 16,17; Hebräer 7,1. Das „Wohlgefallen“ kommt nur in: Matthäus 11,26; Lukas 2,14; 10,21; Römer 10,1; Epheser 1,5.9; Philipper 1,15: 2,13 und 2. Thessalonicher 1,11.

Allein schon die Ankündigung der Geburt Jesu Christi versetzt den Himmel in einen gewaltigen Jubel. Wie ist dann der Jubel zu beschreiben als der Sohn Gottes nach seinem Tod und seiner Auferstehung in den Himmel als Sieger zurückgekehrt ist! Weihnacht ist also eine frohe Botschaft an uns Menschen, dass Gott der Vater nun seinen lieben Sohn zu uns auf die Erde sendet, um uns Frieden und sein Wohlgefallen zu geben.

Weihnacht bedeutet, Gott die Ehre zu geben für das Geschenk seines geliebten Sohnes, zu erkennen was Gott dieser Frieden gekostet hat, die Vergebung der Sünden durch Jesus Christus anzunehmen und nach dem Willen Gottes leben zu wollen, ( 1. Korinther 6, 19-20). Wenn es denn so ist, wie wenig haben wir dann die Bedeutung vom Weihnachtsfest verstanden und wie wenige geben Gott die Ehre mit ihrem Leben.

Was muss denn anders werden? Nun, wir müssen zurück zu der Heiligen Schrift finden und vertrauen dem, was sie uns klar und deutlich sagt. Weihachten ermahnt uns, Gott von ganzem Herzen zu suchen. Und Gott sagt: „Wer mich von ganzem Herzen suchen wird, von dem werde ich mich finden lassen“. Weihnachtstage verkündigen also den Frieden Gottes, den er uns anbietet in seinem Sohn Jesus Christus. Wer Jesus hat, nur der hat das ewige Leben! (1.Johannesbrief 5,12). Doch leider kommt diese Botschaft, dieser wunderbare Name gerade in den letzten Jahren, in vielen Kirchen  überhaupt nicht mehr vor. Wie sollen denn die Zuhörer an den glauben, von dem nichts verkündigt wird? (Römer 10,14)

Ich ermahne alle Verkündiger des Evangeliums, diesen Herrn Jesus zu verherrlichen, der alle Himmel durchschritten hat, in dem die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig wohnt Er ist das Haupt aller Reiche und Gewalten! (Kolosser 2, 9.10).

Weihnacht ist also die himmelhochjauchzende froh machende Botschaft des himmlischen Vaters an uns Menschen. Denken wir daran, wenn wir unsern Mitmenschen frohe Weihnachten wünschen! In diesem Sinne wünsche ich auch Ihnen frohe und gesegnete Weihnachtstage und ein glückliches Neues Jahr!

Viktor Naschilewski

 

 

Bericht von den Frauenwochenenden 2018

Vom 28. bis 30. September und vom 12. bis 14. Oktober fanden in unserm Tagungsheim in Bad Sooden-Allendorf zwei Frauenwochenenden statt. Die von Frauen selbst gewünschten  Themen waren:  „Wie erkenne ich den Willen Gottes für mein Leben?“, „Seelsorge, wie macht man das?“, „Als Kind Gottes glaubwürdig leben“, „ Bibellesen leicht gemacht“ und biblische Frauengestalten wie Eva und die Frau von Lot. Es waren gesegnete Tage unter dem Wort Gottes.

Vorstellung Gemeinschaftsprediger im Reisedienst ab 1.1.2019

Liebe Geschwister im Herrn und Freunde der Kirchlichen Gemeinschaft,

ich heiße Viktor Büchler, bin 33 Jahre alt und seit 11 Jahren glücklich verheiratet. Meine Frau Tatjana und ich haben zwei Söhne, Samuel (10 J.) und Silas (8 J.).

1990 kam ich mit meiner Familie aus Kasachstan/ Stepnoje nach Deutschland. In meiner Jugendzeit suchte und fand Gott mich, zog mich aus der tiefsten Dunkelheit und stellte mich in sein Licht. Seitdem wuchs in mir der Wunsch auch hauptberuflich Gott zu dienen. Nach meiner handwerklichen Ausbildung zum Betonfertigteilbauer, durfte ich von 2012-2017 an der Marburger Hochschule Tabor und IGW Theologie studieren.

Seit Anfang dieses Jahres sammle ich wertvolle Erfahrungen im Bereich der Seelsorge als Arbeitsbegleiter in der Gefährdetenhilfe „Haus Siloah“ im Vollzeitdienst.

Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen, die mir ab dem 01.01.2019 im Reisedienst der Kirchlichen Gemeinschaft begegnen werden.

So möchte wir uns als Familie unter den Ausspruch Josua´s stellen: „Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen.“ Josua 24, 15c

Ich wünsche uns eine gute und gesegnete Zeit zusammen und freue mich sehr, Sie bald kennen zu lernen und auf den Dienst in Ihrer Gemeinde.

Mit herzlichen Segenswünschen,  Viktor Büchler

In eigener Sache

Auch in diesem Jahr haben wir regelmäßig aus unserer Arbeit berichtet. Viele von Ihnen haben an dem Geschehen in der Kirchlichen Gemeinschaft Anteil genommen. Herzlichen Dank! Ihr Gebet hat unseren Bemühungen Auftrieb gegeben. Ihre Spenden haben dafür gesorgt, dass den Menschen das Evangelium verkündigt werden konnte. Ganz besonders denke ich da an die vielen Gemeindebesuche, die Br. Waldemar Schall als Reiseprediger oder Br. Viktor Naschilewski als Geschäftsführer gemacht haben, an die viele Bibelstunden, die sie bei Ihnen in der Gemeinde oder im Tagungsheim durchgeführt haben, an die Seminare und Seelsorgegespräche. Ich denke an unseren Missionar Alexander Schreiner, den wir Anfang des Jahres mit seiner Familie ausgesandt haben und der für viele Menschen im Gebiet Tscheljabinsk zum Segen geworden ist. Auch wenn diese Dienste so viel Mühe bereiten  und gewisse finanzielle Belastungen mit sich bringen, sind sie nicht vergeblich. Geistliche Arbeit lässt sich eben nicht in Wirtschaftszahlen bewerten. Man kann in die frohmachende Botschaft des Evangeliums einfach nicht genug investieren.

Und so möchte ich sie bitten, auch nach dem Ausscheiden von Br. Waldemar Schall und Br. Viktor Naschilewski, die in den Ruhestand gehen, die Kirchliche Gemeinschaft weiterhin zu unterstützen. Die Brüder, die Ihnen in diesem Dienst folgen werden, benötigen ebenfalls die Kraft Ihrer Gebete und auch Ihre finanzielle Unterstützung.

Wir durften in der Vergangenheit erfahren, dass Gott es gut meint mit seinen Kindern und dass seine Liebe und Treue uns jeden Tag neu getragen hat. Wir sind unserem Gott sehr dankbar, dass er uns mit treuen Menschen beschenkt hat, die die Arbeit der Kirchlichen Gemeinschaft nicht nur finanziell, aber auch durch Ihre Gebete tragen. Gott segne Sie ganz reichlich dafür!

Eduard Penner

 

Und nun wünschen wir allen Mitgliedern und Lesern eine besinnliche Adventszeit, ein schönes Weihnachtsfest und Gottes Segen im neuen Jahr.

Vorstand und Mitarbeiter der Kirchlichen Gemeinschaft

Reise nach Omsk (Russland) zur Einsegnung von Pastor Alexander Schreiner

Bruder Otto Eichholz reiste am 12. Oktober 2018 als Vertreter der Kirchlichen Gemeinschaft mit Bruder Paul Fast aus der Gemeinde Neustadt an der Weinstraße nach Omsk in Russland, um der Einsegnung von Pastor Alexander Schreiner in den Missionsdienst in Tscheljabinsk beizuwohnen. Omsk ist der Hauptsitz der Evangelisch-Lutherischen-Kirche für die Gebiete Ural, Sibirien und ferner Osten. Wir landeten um 7.00 Uhr morgens in Omsk und wurden von Waldemar Jesse in Empfang genommen. Nach einem kurzen Aufenthalt im Hotel, gingen wir die 15 Minuten Fußweg zur Lutherischen Kirche entlang des Flusses Irtysch.  Am Ufer dieses riesigen Flusses befindet sich dieses Haus Gottes, die evangelisch-lutherische Kirche. Es ist erstaunlich, dass Gott so eine Quelle des lebendigen Wassers hier hat wachsen lassen. Sie ist ein Zeugnis der Zerstreuung der Deutschen in der ehemaligen Sowjetunion und Russland und ein Zeugnis unseres Gottes, der sein Wort immer noch hält.

In der Kirche folgte die Sitzung der Synode.  Die lutherische Kirche in Russland ist aufgeteilt in vier große Gebiete. Als erstes berichtete Waldemar Jesse von seiner Arbeit im Uralgebiet.   Er bedient sämtliche Gemeinden in diesem Territorium und fährt manchmal mehrere hunderte Kilometer in der Woche, um den Bedürfnissen jeder Gemeinde in seiner Propstei nachzukommen. Die zwei Propsteien West- und Mittelsibirien unterliegen der Verantwortung von Wladimir Winogradow. Die letzte Propstei bedient Manfred Brockmann. Ihm unterliegt das Gebiet des Fernen Osten. Schließlich stellte sich auch Alexander Schreiner, der das Zentrum unserer Reise war, mit seiner Familie dem Synodium vor. Er berichtete von seiner Arbeit und seinen Zielen für die Aufgabe in Tscheljabinsk. Uns war es ein besonderes Anliegen, Alexander in dieser Situation von der Kirchlichen Gemeinschaft aus, zu unterstützen. Auch unsere Gemeinde in Neustadt pflegt eine ganz besondere Beziehung zu Alexander. Er war Mitarbeiter in der Jugend und diente uns als Bruder am Wort. Seine geistliche Geschichte hat auch bei uns ihre Wurzeln und so war auch ein Anliegen unserer Gemeinde Neustadt a.d. Weinstraße, ihn auf diesem Wege zu begleiten.

Am Abend fand ein Gottesdienst mit Abendmahl statt, dass von Propst Winogradow gehalten wurde. Wir waren etwa 30 Geschwister. Vertreter der Hanover´schen Kirche und der Hermannsburger Mission waren ebenfalls anwesend. Nachdem wir das Abendmahl genommen hatten, durfte jeder den anderen umarmen und ihm Gottes Segen wünschen. Dieser gesegnete Abend wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Das Ziel unserer Reise markierte der Einsegnungsgottesdienst von Bruder Alexander Schreiner am Sonntag. Bischof Alexander Scheiermann hielt eine Predigt über 1. Tessalonicher 4, 1–8 und gab den Einzusegnenden brüderliche Worte mit auf den Weg. Schließlich erfolgte die Einsegnung von Alexander durch Propst Waldemar Jesse, der ihm ein Wort aus Offenbarung 2, 10 mitgab, Bruder Otto Eichholz wählte das Wort aus 2. Timotheus 4,5 und Bischof Alexander Scheiermann das ganze Kapitel 4 desselben Briefes. Alle drei Brüder legten die Hände auf Alexander und segneten ihn.

Es folgten am Sonntagabend noch viele Gespräche mit den Geschwistern, bevor wir Alexander Schreiner und seine Familie verabschiedeten. Sie waren sehr dankbar und erfreut, dass die Kirchliche Gemeinschaft von Bad Sooden Allendorf aus, an diesem wichtigen Tag zur Unterstützung anwesend war. Sie gaben uns auch Gebetsanliegen mit, für Alexander Schreiner und seinen Dienst in Tscheljabinsk und für die Lutherische Kirche in diesem Gebiet. Wie wir bereits oben schon berichtet haben, sind die Gebiete, die die Propste bedienen sehr groß und es ist noch viel Potenzial vorhanden. Bitte beten Sie dafür, dass der Herr noch mehr Arbeiter in die Ernte sendet, noch mehr Menschen wie Alexander Schreiner, die brennend im Dienst für unseren Herrn stehen. Die Geschwister nehmen viel auf sich, um den Gemeinden vor Ort dienen zu können und brauchen jede Hilfe. Beten Sie auch für die Geschwister, dass sie die Kraft haben, diesen Dienst zu tun und für die Menschen in Russland, die den Herrn Jesus noch nicht kennen, dass ihre Augen aufgetan werden und sie Jesus als ihren Herrn und Heiland annehmen. Am Montagvormittag flogen wir mit dem Segen Gottes  und diesen Gebetsanliegen zurück nach Deutschland. (i.A. Judith Eichholz)

Einladung zum Verabschiedungs- & Einsegnungsgottesdienst

Wir laden herzlich ein, zu einem besonderen Gottesdienst am 27.Januar 2019, nach Bad Sooden-Allendorf !

Am 27. Januar 2019 um 13:00 Uhr wollen wir einen ganz besonderen Gottesdienst, mit hoffentlich vielen Gästen aus unterschiedlichen Gemeinden, und mit vielen Freunden und Unterstützern unserer Arbeit, in der Ev. Kirche St. Crucis, Kirchplatz 2, 37242 Bad Sooden-Allendorf, feiern.

Ein Gottesdienst, in dem wir die Brüder Waldemar Schall und Viktor Naschilewski aus ihrem aktiven Dienst bei der Kirchlichen Gemeinschaft in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden wollen und gleichzeitig neue Mitarbeiter in den aktiven Dienst bei der Kirchlichen Gemeinschaft einführen.

Die beiden ausscheidenden Brüder haben über viele Jahre die Arbeit der Kirchlichen Gemeinschaft in besonderer Weise mitgeprägt. Als Waldemar Schall 1997 seinen  Dienst bei der Kirchlichen Gemeinschaft begann, war es etwas ganz besonderes, etwas neues, etwas, was bis dahin nicht in den Brüdergemeinden praktiziert wurde – Reiseprediger für die Brüdergemeinden. Nun sind mehr als 20 Jahre vergangen, in denen er aktiv Gemeinden besucht und als Diener des Evangeliums unterwegs ist, um den Menschen die Frohe Botschaft von dem rettenden Glauben an Jesus Christus zu bezeugen.

Auch Viktor Naschilewski, der seit fast 18 Jahren bei der Kirchlichen Gemeinschaft, als Geschäftsführer tätig ist hat seine Gaben im Predigtdienst, in Seminaren und Seelsorge auf besondere Art und Weise eingebracht. Unzählige Bibelwochen, Männer,- und Frauenwochenenden, Eheseminare, Jugendwochenenden hat er in den vergangenen Jahren bei uns im Tagungsheim in den Gemeinden und außerhalb durchgeführt.

Viele Menschen wurden durch den Dienst dieser Brüder getröstet und ermutigt. Sie wurden in ihrem Glauben gestärkt, und für den Dienst an Anderen zugerüstet. Und so wollen wir gemeinsam im Gottesdienst unserem Gott danken für Waldemar und für Viktor. Wir wollen Gott danken, dass Er sie für diesen Dienst ausgerüstet und befähigt hat, dass er sie bewahrt hat auf den vielen Reisen und dass sie zum Segen werden durften für viele Menschen.

Nach dem feierlichen Gottesdienst laden wir alle, zu Kaffee und Kuchen, herzlich ein. Gemeinsam wollen wir  uns darüber freuen und staunen, was Gott durch Menschen, die ihm von Herzen dienen, alles wirken kann.

Geistliches Wort September 2018 (Zum Erntedankfest)

Jesus sprach: „Seht zu und hütet euch vor aller Habgier; denn niemand lebt davon, dass er viele Güter hat. Und er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: „Es war ein reicher Mensch, dessen Feld hatte gut getragen. Und er dachte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Ich habe nichts, wohin ich meine Früchte sammle. Und sprach: Das will ich tun: Ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen und will darin sammeln all mein Korn und meine Vorräte und will sagen zu meiner Seele: Liebe Seele, du hast einen großen Vorrat für viele Jahre; habe nun Ruhe, iss, trink und habe guten Mut! Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern; und wem wird dann gehören, was du angehäuft hast?“ So geht es dem, der sich Schätze sammelt und ist nicht reich bei Gott. (Lukas 12,15-21)

Geliebte im Herrn!
Wie gut ist es diesem Landwirt ergangen, nicht wahr: Er war bereits reich, und nun diese gute Ernte! Damit hatte er anscheinend gar nicht gerechnet. Doch nun, wo ihm das Glück so in den Schoß fällt, fragt er: „Was soll ich tun?“ Er überlegt kurz. Und schon hat er die Lösung: „ICH muss größere Scheunen bauen ! Er denkt an die eigene Zukunft; er sichert sich ab. Und in der Tat: Man wäre ja ein Narr, wenn man anders handeln würde! Doch Gott bewertet dieses Verhalten ganz anders. Er sagt zu dem reichen und klugen Landwirt: „Du bist ein Narr!“

Wir fragen: Hallo, was hat denn der Landwirt verkehrt gemacht? Was ist falsch an seinem Handeln? Dies ist falsch: Dieser Mann hat gemeint, mit seinem Reichtum könne er sich selbst sein Leben garantieren. Er selbst und sein Wohlergehen seien der Inhalt seines Lebens. Dieses Gleichnis hat Jesus als Beispielgeschichte erzählt, wie wir als Kinder Gottes mit unserm „Erntesegen“ umgehen sollen. Das heißt mit unserm Besitz, mit unserm Verdienst, mit allem, was wir zur Verfügung haben, mit unseren Fähigkeiten, mit unseren guten Eigenschaften.

Also: Was sollen wir tun? Wir sollen Gott, als dem Geber aller Gaben, danken. In den Jahren 1921-1922 war eine schwere Hungersnot in Sowjetrussland, welche fünf Millionen Menschenleben forderte. Hauptsächlich betroffen waren die Regionen an der Wolga und Ural. Und nun 1923 das erste Jahr wieder eine gute Ernte! Da fuhren die ersten Erntewagen geschmückt und vollbeladen unter anderem in Saratow, Engels, Marx…- bis zur Kirche, hielten dort an, und alles ging in die Kirche zu einem Dankgottesdienst. „Was soll ich tun?“, fragte der reiche Landwirt. Die Leute an der Wolga haben damals gewusst, was sie zuerst tun sollten. Die Leute im alten Israel haben das auch gewusst: Das erste, was man erntet, gehört als Dank Gott. Ihm gehört der erste Anteil von allem, was man geerntet hat.

Damit sind wir bei einer zweiten Antwort: Der reiche Kornbauer vergisst nicht nur, Gott zu danken; er gibt Gott auch nichts ab. In Israel war es an sich üblich, Gott einen bestimmten Teil zu geben: 10 % von dem, was man erntete, gehörte Gott. Im Tempel wurde Gott dafür geehrt. Der Landwirt hätte das wissen müssen. Aber dann wären ihm nur 90 % geblieben; und 100 % ist nun einmal mehr.  Viele in unseren Gemeinden stehen oft auch vor der Entscheidung: „Was soll ich tun?“ Wir haben es selbst in der Hand, oder im Geldbeutel oder auf dem Konto. Wir könnten einen Anteil abgeben. Wir können es aber auch in größere „Scheunen“ sammeln, das heißt, unseren eigenen Kontostand vergrößern. Im Grunde ist das die Einstellung des reichen Landwirtes, der von Anfang an gesagt hat: 100 % für mich, und deshalb habe ich nichts übrig.

Eine dritte Antwort bekommen wir, wenn wir bedenken, wie der Mann in der Geschichte mit seiner Zeit umgeht. Er tut so, als könne er selbständig über seine eigene Lebenszeit bestimmen. Aber, das erweist sich als tödliche Illusion. Noch in derselben Nacht ist seine Lebenszeit beendet. Der Landwirt redet nur von sich und wie er seinen Reichtum für sich selbst anlegen will und wie er die nächsten Jahre für sich selbst genießen will. Die anderen Menschen sind nicht in seinem Blick. Wir wissen doch genau, dass wir andere Menschen zum Leben brauchen.Aber, wir wollen auch hier etwas selbstkritisch überlegen, wie bei Reichtum und Geld die Freundschaft oft aufhört. In uns Menschen steckt nun mal diese Eigenschaft, zuallererst die eigenen Scheunen zu füllen und jeden Vorteil zum eigenen Wohlergehen zu nutzen. Aber: Ist das sinnvoll, einen großen Verdienst zu haben, aber seine Ehe oder Familie dadurch kaputt zu machen? Ist das sinnvoll, den Nachbarn übers Ohr zu hauen und ihn dadurch zum Feind zu bekommen?

„Was soll ich tun?“, fragte der reiche Landwirt. Man hätte ihm sagen sollen: „Nicht neue Scheunen bauen, sondern zuerst in die vorhandene sammeln und den Rest den Bedürftigen schenken!“ Aber er wollte alles nur für sich selbst. Am Ende sagt Gott zu ihm: „Du Narr. Wem wird das alles gehören, was du angehäuft hast, wenn du jetzt sterben musst?“ Und die Antwort ist: „Dir wird auf keinen Fall etwas bleiben!“

Jakob Rüb (gekürzt, auf Anfrage im Büro der KG ungekürzt zu erhalten)

Jugendarbeit der Kirchlichen Gemeinschaft in Deutschland

Liebe Freunde und Unterstützer der Kirchlichen Gemeinschaft,

in verschiedenen Gesprächen mit Brüdern und Schwestern in den Gemeinden, wird immer deutlicher wie dringend und notwendig es ist, in den Bereich der Jugendarbeit in den Brüdergemeinden, gerade in Deutschland, zu investieren!

Wir wissen alle, dass die Jugendarbeit mitentscheidend für die Zukunft einer Brüdergemeinde ist. Doch um die Jugendarbeit sieht es an vielen Orten nicht rosig aus. Die Jugendarbeit ist ein Konfliktfeld in vielen Brüdergemeinden. Die Jugendleiter stehen häufig einer großen Aufgabenfülle allein gegenüber und müssen zwischen Gemeindeleitung und den Jugendlichen vermitteln. Mancher Jugendleiter ist für diese Aufgabe oft überfordert, weil ihm einfach die nötige Hilfestellung fehlt und er nicht gut für diese Aufgaben vorbereitet ist oder wird. Viele geben irgendwann auf. Und immer mehr Jugendliche nehmen unter anderem aus Mangel an guten Angeboten von uns, die Angebote anderer Gemeinden und christlicher Werke an. Dadurch entstehen viele weitere Probleme wie Streit durch andere Lehren, Abwanderung, familiäre Spaltung, „gemischte“ Ehen usw. Wie viele Jugendliche sind aus unseren Gemeinden bereits in andere Gemeinden gewechselt? Wie viele Jugendliche sind in der Nachfolge Jesus ganz auf der Strecke geblieben. In wie vielen Gemeinden gibt es gar keine Jugendarbeit mehr? Die einzelnen Jugendlichen sehnen sich nach Gemeinschaft! Wollen wir diese Entwicklung in unseren Gemeinden gewähren lassen?

Eine der Hauptaufgaben der Kirchlichen Gemeinschaft ist „Jugend fördern“. Deshalb möchte die Kirchliche Gemeinschaft im Bereich der Jugendarbeit mehr tun als bisher: Wir wollen eine Stelle mit geringfügiger Beschäftigung (450€-Basis) für Jugendarbeit schaffen, d.h. einen Jugendreferenten anstellen. Was wollen wir dadurch erreichen?

  1. Der Jugendreferent könnte die einzelnen Jugendleiter ermutigen, unterstützen und begleiten. Es soll auch Treffen und Fortbildungen für Jugendleiter geben.
  2. Die Jugendarbeit vor Ort kann durch Besuche in Jugendstunden oder durch die Gestaltung besonderer Wochenenden unterstützt werden.
  3. Die Kirchliche Gemeinschaft würde gerne Freizeiten für Teenys, Jugendliche & Junge Erwachsene anbieten. Es sind auch besondere Veranstaltungen wie sportliche Turniere, musikalische Treffen, Ausflüge und missionarische Einsätze vorstellbar.

Um eine neue Stelle für die Jugendarbeit ab dem 1. Januar 2019 zu schaffen, brauchen wir Ihre Unterstützung. Wir würden uns freuen, wenn Sie für dieses Anliegen beten und durch das Einrichten einer Dauerspende mit dem Vermerk „„Jugendarbeit der KG“, diese Arbeit zu unterstützen.

Nachruf zum Heimgang Ilse Bittner  

Am  23. August haben wir unsre Glaubensschwester und langjährige Mitarbeiterin Ilse Bittner zu Grabe getragen. In den Jahren 1993 bis 2002 hat Sie bei uns in der Kirchlichen Gemeinschaft als Köchin und Hauswirtschafterin gearbeitet. Ihre frohe, zuvorkommende und bescheidene Art wird uns immer in Erinnerung bleiben. Wir danken unserm Herrn für sie und wissen, dass wir sie bei IHM wiedersehen werden.

Als ich sie wenige Tage vor ihrem Heimgang besuchen durfte, las ich ihr die Worte Jesu Christi aus Johannes 5,24 vor: „Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen“. Diese Worte möchte ich uns Lebenden auch zurufen.

Viktor Naschilewski, Mitarbeiter  und Vorstand der Kirchlichen Gemeinschaft

Kurzbericht von Bischof Scheiermann Juli 2018

Mit dem Monatsspruch von Juli  „Säet Gerechtigkeit und erntet nach dem Maße der Liebe! Pflüget ein neues, solange es Zeit ist, den Herrn zu suchen, bis er kommt und Gerechtigkeit über euch regnen lässt! (Hosea 10,12) möchte ich Sie alle grüßen.

Eine große Verheißung und Hoffnung schenkt uns der Prophet Hosea. Trotz der sowjetischen anti-religiösen Propaganda war das Wort Gottes auch in Russland gesät. Und es wird auch jetzt gesät. Hier ein Kurzbericht von Bischof Alexander Scheiermann:

An einem Sonntag habe ich die Gemeinde im Dorf Kasanka besucht. Das Dorf wurde im  Jahr 1909 von deutschen Umsiedlern aus der Ukraine gegründet. In der Sowjetzeit war das eine von den besten Landwirtschaftskolchosen im Gebiet Omsk. Zu der damaligen Zeit wohnten dort ca. 1500-2000 Leuten. Alle sprachen Deutsch. Es gab immer eine lutherische Brüdergemeinde. Bis heute gibt es zweimal pro Woche ein Zusammentreffen und noch heute singen die Leute am Anfang der Gottesdienste deutsche Lieder. Generell sprechen sie gerne Deutsch miteinander, jedoch wird der Gottesdienst in der russischen Sprache durchgeführt, weil einige Teilnehmer kein Deutsch verstehen. Pastor Stanislav Mikula ist neben anderen Gemeinden auch verantwortlich für diese Gemeinde. Er war von Bischof Otto Schaude als Pastor für die Nordregion des Gebietes Omsk eingeführt worden.

Im Sommer veranstaltet Stanislav mit seiner Frau Tagesfreizeiten für Kinder. Bis 70 Kinder kommen zusammen. Pastor Stanislav ist motiviert und voller Zuversicht, dass die lutherische Gemeinde im großen schönen Sibirien eine Zukunft hat. Er ist in unserer Kirche angestellt. Er ist verheiratet und hat sechs Kinder. Seine Frau Nina ist Lehrerin und zuständig für die Arbeit mit Kindern im Gebiet Omsk.

Bitte beten Sie für einen gesegneten Dienst von Pastor Stanislav und seiner Frau Swetlana Mikula und für die Gemeinden in denen er Dienst tut.

Bibelwoche im Juni 2018 mit Viktor Naschilewski

Vom 25. bis 30. Juni fand wieder unsre Bibelwoche im Tagungsheim in Bad Sooden-Allendorf statt. Dieses Mal haben wir den Hebräerbrief in der Heiligen Schrift betrachtet. Zweimal am Tag trafen wir uns dazu zusammen, um fortlaufend jedes Kapitel dieses wunderbaren Briefes zu betrachten und uns darüber auszutauschen.

Der Hebräerbrief, neben dem 2. Korintherbrief, gehört zu dem am wenigsten gelesenen und auch am wenigsten verstandenen Brief des Neuen Testamentes. Er führt uns wie kein anderer Brief hinein in die Größe der Rettung durch das Blut Jesu Christi, Seiner Gottheit und Seiner Leiden.

Still ist es in den heutigen Predigten geworden was die Kraft des Blutes Jesu, die Umkehr zu IHM und das Leben im heiligen Wandel mit IHM betrifft. Ich möchte jeden Leser dieser Zeilen herzlich bitten, sich Zeit zu nehmen, um diesen Brief tiefer begreifen zu können.

Dazu ist neben der Zeit ein aufmerksames Lesen, Betrachten und Vergleichen nötig.

Es ist Gottes Wort an uns! (2. Petrusbrief 1,21: „Denn es ist noch nie eine Weisung aus menschlichem Willen hervorgebracht; sondern vom Heiligen Geist getrieben haben Menschen im Namen Gottes geredet“). Mir scheint, dass die Ehrfurcht vor Gottes Wort auch bei vielen Christen abhanden gekommen ist.

Eine kleine Hilfe bei diesem Erforschen möchte ich Ihnen über die ersten 7 Kapitel des Briefes geben:

Das 1.  und 2. Kapitel  sagen uns, dass Jesus Christus größer ist als alle Engel und Gott selbst nennt ihn Gott und seinen Sohn!

Im 2. Teil des 2. Kapitels ist schon die Rede wie sehr sich Jesus Christus erniedrigt hat, wozu es notwendig war und welche gewaltige Folgen es für die Gemeinde hat.

Eins der gewaltigsten Verse stehen in Kapitel 2, 14:  Durch Seinen Tod hat ER dem Teufel und dem Tod die Macht genommen!

Kapitel 3 sagt uns, dass Jesus größer ist als Mose, weil ER der Sohn Gottes ist. Für uns besagt es vielleicht wenig, aber damals und besonders für die jüdische Welt, war es  etwas Gewaltiges.

Kapitel 4 bis 6 sprechen vom absoluten vollendeten Werk Gottes, wo für das Tun des Menschen keinen Platz gibt. Es ist eine Ruhe vorhanden für das Volk Gottes, seine Gemeinde, aber wir werden aufgerufen mit Fleiß danach zu suchen und in sie hineinzugehen (4, 9-11). Jesus ist der Wahrhaftige Hohepriester und wir werden aufgefordert, mit Freimütigkeit herzu zutreten, um diese Gnade zu bekommen. Müde gewordene Gemeinde wird aufgerüttelt, diese Gnade zu ergreifen und eifrig und geduldig zu sein.

Das 7. Kapitel sagt uns, dass Jesus Christus größer ist als Melchisedek, der als König und Priester und Prophet eine völlig neue Ordnung des Priestertums darstellt, die viel früher war als die von Aaron und den Leviten. Jesus ist der Mittler dieses neuen Bundes, die durch sein eigenes Blut geschlossen wurde! Sein einmaliges Opfer ist vollkommen und sein vergossenes Blut versöhnt alle Himmel und legt den einzigen Weg fest. Vor IHM werden alle Völker versammelt und ohne IHN kann kein Mensch gerettet werden! (Johannes 14,6!)

Mich hat dieser Brief stark in zweifacher Weise angesprochen und mein Gebet ist: „Herr, schenke mir mehr Ehrfurcht vor DIR und Deinem geliebten einziggeborenen Sohn und lass mich DIR und DEINEM Sohn als Folge viel mehr Anbetung und Dank bringen! Amen!“

Viktor Naschilewski

Geistliches Wort Juni 2018

Derselbe wird mich verherrlichen; denn vom Meinen wird er es nehmen und euch mitteilen.

Joh. 16,13a.14

 

Als Paulus in Ephesus eintraf, fand er einige Jünger die er fragte: „Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig wurdet?“ (Apg. 19,2) Wie kam er nur drauf diese Frage zu stellen?

Was verriet ihm, dass bei diesen Jünger offensichtlich etwas entscheidendes fehlte oder besser gesagt – jemand entscheidendes. Nun, was es auch immer war, diese Jünger konnten nichts dafür, weil sie noch nie vom Heiligen Geist gehört hatten und auch nichts von der Taufe auf den Namen Gottes wussten.

Wenn der Apostel Paulus uns heute kennenlernen würde, welchen Eindruck würde er haben?

Man stelle sich nur einmal vor, er würde mich oder Sie  fragen:

Hast du den Heiligen Geist empfangen? Nicht wahr? – Wir haben doch keine Wissenslücke wie die Jünger aus Ephesus. Wir feiern Jahr um Jahr Pfingsten, wir kennen die Schrift und wir sind der festen Überzeugung wir haben den Heiligen Geist.

 

Wie merken aber die Menschen, ob wir den Heiligen Geist empfangen haben?

Die können doch nicht in unser Herz und Seele reinschauen. Die Heilige Schrift sagt uns, dass der Geist Frucht hervorbringt, welche Art von Früchten es sind, können wir unter anderem in Gal. 5, 22 sehen und noch an vielen anderen Stellen der Bibel ebenfalls.

Im oben zitierten Wort, sagt der Herr Jesus, dass der Heilige Geist ihn verherrlichen wird, in dem er vom seinen nimmt und uns mitteilt. Betrachten wir doch wie Jesus mit den Menschen umging; er hat sich von keinem Leidtragenden abgewandt; er half jedem Hilfsbedürftigen, unabhängig von sozialer Stellung; er nahm jede Einladung ein – und wenn es der Pharisäer Simon war; er nahte sich zu allerlei Sündern – ohne sich zu verunreinigen, aber die Sünder für sich gewinnend; er hatte kein Ansehen der Person; hatte nie das Seine gesucht – der Platz würde auf dieser Seite nicht ausreichen, um zu beschreiben wie Jesus war und jetzt immer noch ist.

 

Ich wünsche uns allen, dass Jesus durch seinen Geist in uns verherrlicht wird, indem wir ihm immer ähnlicher werden – denn er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Dann würde auch ein Apostel Paulus – wäre er heute unter uns – die erwähnte Frage gar nicht erst stellen, dessen bin ich überzeugt.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen gesegnete Pfingsten.

Im Herrn verbunden Ihr Jakob Gebel

Gemeinde- und Jugendleitertreffen am 05. Mai 2018

So sind wir viele ein Leib in Christus, aber untereinander ist einer des andern Glied, und haben verschiedene Gaben nach der Gnade, die uns gegeben ist. (Römer 12,5-6)

Mit diesem Bibelwort laden wir Gemeinde- und Jugendleiter am 05. Mai 2018 um 10:00 Uhr zu uns ins Tagungsheim nach 37242 Bad Sooden–Allendorf, Am Haintor 13 ein.

Wir wollen uns weiterhin mit dem Thema „Unser Auftrag“ auseinandersetzten. An diesem Tag stehen zwei Schwerpunkte „Gemeinschaft stärken“ und „Jugend fördern“ im Vordergrund.

Jesus fragen und voneinander lernen ist eine stärkende Ermutigung für eine gute Zusammenarbeit unter uns allen. Wir wollen uns fragen: Wo stehen wir heute? Was sind die Auswirkungen unseres Handelns und was ist notwendig, damit die Einheit in Christus unter den Brüdergemeinden wächst und das Glaubenswachstum in allen Altersgruppen sichtbar wird.

Das Treffen wird ca. 16:00 Uhr mit einem gemeinsamen Gebet abschließen und anschließend werden wir bei Kaffee und Kuchen den Tag ausklingen lassen.

Nehmen Sie sich die Zeit und lassen sie uns gemeinsam am Reich Gottes arbeiten!

Anmeldungen bitte unter 05652-4135 oder per Mail.

Geistliches Wort März 2018

Musste nicht Christus solches leiden und zu seiner Herrlichkeit eingehen? Und fing an bei Mose und allen Propheten und legte ihnen in der ganzen Schrift aus, was von ihm gesagt war. (Evangelium Lukas 24, 26-27)

Liebe Geschwister im Glauben an Jesus Christus, liebe Freunde!

Die oben zitierte Bibelworte hat Jesus am Abend seines Auferstehungstages zu den zwei Emmausjüngern gesprochen, die traurig und verwirrt nach Hause gingen. Sie kannten die Bibel, sie hörten oft Jesus predigen und sahen die Wunder, die er tat, aber sie verstanden nicht, warum er leiden und sterben musste. Jesu Antwort ist: Um zu seiner Herrlichkeit einzugehen!

Wie darf ich von Ihnen verlangen, jetzt den ganzen Hebräerbrief aufmerksam zu lesen, wenn Sie für ein einziges Kapitel am Tag keine Zeit haben? Ich würde mich schon riesig freuen, wenn Sie jetzt sofort Psalm 22 und Jesaja 53 lesen würden! 

Kein Buch der Welt, außer der Heiligen Schrift, behauptet, Gottes Wort zu sein, geläutert sieben Mal, (Psalm 12, 7). Kein Buch dieser Welt beantwortet genau, woher wir kommen, wozu wir leben und wohin wir gehen. Kein Buch hat unsere Redewendungen und unsere Sprichwörter so sehr geprägt, wie die Bibel! Nehmen Sie sich genügend Zeit, sie gründlich zu lesen? Wir werden belogen, Texte dieses Buches werden aus dem Zusammenhang gerissen und verdreht und ihrer frohen Botschaft beraubt! Es gibt Rettung aus Sünde und ewigem Tod , weil der Herr Jesus Christus durch seinen Tod und seine Auferstehung Vergebung der Sünden und ewiges Leben allen gibt, die sich ihm anvertrauen wollen.

Und Jesus fing an von Mose und allen Propheten und legte ihnen in der ganzen Schrift, was von ihm hunderte von Jahren vor seiner menschlichen Geburt geschrieben war. O, ich wäre damals so gerne dabei!

In meinem Suchen nach dem Sinn des Lebens habe ich mich mit allen Weltreligionen beschäftigt, soweit es eine Unibibliothek in der Sowjetunion es mir damals möglich machte. Als mein Vater eine Bibel von einer Lettin für sehr viel Geld kaufte, begann ich sie zu lesen und bin nicht aus dem Staunen herausgekommen, was dieses Buch an Lebensnähe und Weisheit offenbart. Nun habe ich sie weit mehr als hundert Mal durchgelesen und bin immer noch begeistert und fasziniert über dem Inhalt, der Tiefe, der Aktualität dieses Buches und der präzisen Voraussagen der Zukunft!

Alle meine Argumentationen über den Tod, die Wirklichkeit der Hölle und die alleinige Rettung jedes Menschen nur durch diesen Einen, Jesus Christus, werden von Ihnen nicht geglaubt und angenommen. Es gibt nur eine einzige Möglichkeit: die Bibel selbst aufmerksam und von Anfang bis zum Ende durchzulesen! Ich würde viel dafür geben, wenn ich Sie durch diese Zeilen begeistern könnte, viel und anhaltend in der Bibel zu lesen. Verlange ich denn etwas Unmögliches? Es hängt doch so viel für Sie davon ab! Jesus ist von Gott selbst gesetzt, der einzige Retter der Welt zu sein, (Apostelgeschichte 4,12 und Römerbrief 5, 18). Ob Sie das glauben oder nicht, Sie werden vor ihm stehen müssen, um Rechenschaft über Ihr ganzes Leben zu geben, (Offenbarung 20, 11-15).

Ich möchte zum Schluss alle die, welche das Wort Gottes verkündigen und lieb haben, ermutigen, es mit Freude und ohne Scheu zu tun und sich nicht zu schämen, Jesus Christus, den König aller Könige und Herrn aller Herren zu verherrlichen!

Lasset Ostern werden in vielen Herzen Ihrer Zuhörer!

Der HERR wird es Ihnen vergelten.

Frohe Ostertage wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen!

Viktor Naschilewski

Bericht von der Mitgliederversammlung 2018

Am 03. März 2018 trafen sich 37 Mitglieder  der Kirchlichen Gemeinschaft und einige Gäste zur Mitgliederversammlung in Bad Sooden-Allendorf. Der Vorsitzende Eduard Penner begrüßte die Anwesenden und leitete durch den Tag.

Es war ein bedeutsamer Tag für die Kirchliche Gemeinschaft, weil die Wahlen des Vorstands anstanden und Viktor Naschilewski und Waldemar Schall das letzte Mal ihren Bericht als Hauptamtliche Mitarbeiter vortrugen.

Bei der Wahl kam es zu folgenden Ergebnissen: Der bisherige Vorsitzende Eduard Penner (Wolfsburg) wurde wiedergewählt. Der neue stellvertretende Vorsitzende ist Alexander Schachtmaier (Gifhorn). Er ist nach vier Jahren Pause wieder in der Vorstandsarbeit dabei. Von den fünf weiteren Mitgliedern des Vorstands sind Erich Hardt (Bad Sooden-Allendorf) und Rudolf Benzel (Schwarzach) weiterhin dabei. Neu sind Jakob Gebel (Bad Kreuznach), Otto Eichholz (Neustadt a.d.W.) und Viktor Schulz (Ravenstein). Der neue Vorstand hat die herausfordernde Aufgabe die Kirchliche Gemeinschaft durch die anstehenden Umbrüche zu leiten und braucht deshalb unser aller Gebet!

Viktor Naschilewski und Waldemar Schall gaben uns durch ihre Berichte Einblicke in ihre vielfältige Arbeit. Ihr wichtiger Reisedienst ist bereichernd für Gemeinden und Privatpersonen und gleichzeitig herausfordernd und anstrengend für sie. Nehmen sie die Gelegenheit war und besuchen Sie noch die angebotenen Veranstaltungen und nutzen Sie die angebotenen Dienste unserer Mitarbeiter/Brüder in ihrem letzten aktiven Dienstjahr.

Aus dem Rückblick von Eduard Penner auf die Arbeit des Vorstands im letzten Jahr, sei besonders auf die schönen Missions- und Evangelisationstage in Bad Sooden-Allendorf und die Anstellung und Aussendung von Alexander Schreiner und seiner Familie als Missionar nach Russland- Tscheljabinsk erwähnt. Außerdem bedankte sich Eduard Penner explizit für die Zusammenarbeit des scheidenden Vorstands in den letzten vier Jahren.

Wir bitten Sie, lieber Leser, für die finanzielle Situation der Kirchlichen Gemeinschaft und die Aufenthaltserlaubnis der Familie von Alexander Schreiner zu beten. Vielen Dank für alle Gebete und alle Unterstützung!

Seminar für junge Brüder am Wort

Vom 13. bis 15. April 2018 wird ein Seminar für junge Brüder am Wort und solche, die es vielleicht werden wollen, geboten.

Es soll einerseits um die Zweifel an der Berufung zum Predigtdienst und andererseits um Emotionen in der Verkündigung gehen. Sollte ich predigen? Wie stark sollte man Emotionen zeigen und wie stark auf Emotionen zielen? Die Predigtvorbereitung und das Halten der Predigt wird praktisch geübt.

Alle Brüder sind mit ihrer Familie zu einem erholsamen Wochenende eingeladen. Um Anmeldung bis zum 23.03.2018 wird gebeten!

Geistliches Wort zur Jahreslosung 2018

„Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ Offenbarung 21,6

Nimm und trink, das tut dir gut! Als Kinder haben wir das oft gehört, wenn wir besonders durstig waren, oder krank. Und wenn es gute Hände waren, die uns den Becher reichten, dann tat es doppelt gut.

In späteren Jahren gab es andere Erfahrungen. Nicht alles, was man trank, hat gut getan. Vieles worauf man sich einließ, war Täuschung. Entsprach dem seelischen Verlangen nicht. Konnte den Lebensdurst nicht stillen. Denn unsere Seele „dürstet nach Gott, nach dem lebendi­gen Gott. Sie will Erfüllung nicht nur Stillung.“(Ps.42,2)

Bewusst und auch unbe­wusst, sind wir alle auf der Suche danach. Die Ei­nen früher, andere später. Die alles entscheidende Frage aber bleibt offen. Wie kann ich vor IHM bestehen, wenn unausweichlich ER mir begegnet? – So fragen die Durstigen, die nichts zu bieten haben, als nur ihren Durst. Die Zahl der Entwöhnten, die solchen Durst nicht kennen, ist weit größer. Sie haben sich sol­chen Durst abtrainiert. Nach der Devise: „Was man nicht sieht, das gibt es nicht: Doch Gottlose sind Gott noch lange nicht los. Das wird sich letztendlich erweisen.“

An IHM führt kein Weg und kein Wasser vorbei.

Gewiss gibt es noch eine dritte Kategorie von Menschen. Ganze Völker gehören dazu. Seit Urzeiten sucht man in strengen religiösen Ritualen sein Seelenheil. Unfassbar was da alles investiert wird, an Leib und Leben, um Gott nahe zu kom­men. Und um Gott günstig zu stimmen. Doch reicht es meist nur bis zur „Schwelle“. Nicht bis zur „Quelle“. Diesbezüglich sind alle menschlichen Anstrengungen bisher „auf der Strecke“ geblie­ben.

Und das macht den Unterschied aus. Eben darin unterscheidet sich das Christentum von allen Religionen. Religionen sind der Weg von unten nach oben. Die Botschaft der Bibel hinge­gen ist der umgekehrte Weg: GOTT kommt zu uns! Er kommt uns entgegen. Jedem von uns kommt er entgegen. Er sucht uns wie ein Hirte seine verirrten Schafe, die von selbst nicht zurückfinden können. In tiefste Tiefen menschlichen Elends kam er herab, da­mit keiner vergessen oder verachtet werde.

Das mag unfassbar sein, ist aber wahr. Ist erfahrbar! Und alle, die sich Gott geöffnet haben, bezeugen es. Alles bisher Tren­nende und Fremde gilt jetzt nicht mehr. Es ist überwunden. Im Opfer das er selbst erbrachte, am Kreuz von Golgatha. Das sind wir IHM Wert gewesen – und wert geblieben bis auf den heuti­gen Tag.

Hier – und nur hier – ist die „Quelle lebendi­gen Wassers“ für durstige Seelen: Friede, Versöhnung und Ewigkeit! Das ist uns im Evangelium verbrieft.

Weil der Gekreuzigte ja nicht im Tod geblie­ben ist. Der Auferstandene bezeugte und bezeugt sich den Seinen auf seine Weise weltweit.

Und wir gehören dazu. Wir haben sein Wort. Geladene Gäste sind wir. Beschenkt und ausgestat­tet mit Gnade und Barm­herzigkeit. Ohne jegliche Gegenleistung. Ganz und gar umsonst! Man muss nur kommen und empfangen, das ist alles. Denn Liebe ist nicht käuflich. Sie will beantwortet sein. „So nimm denn und trink! Mein Blut für dich vergossen.“ Das stärke und erhalte dich im Glauben zum ewigen Leben.

In unserem Geistlichen Liederschatz (319) singen wir:

„Wen dürstet, der komme und trinke sich satt.“ So rufet der Geist und die Braut, nur wer in dem Strome gewaschen sich hat, das Angesicht Gottes einst schaut.
O Seele, ich bitte dich; komm und such diesen herrlichen Strom, sein Wasser fließt frei und mächtiglich. O glaub`s, es fließt für dich.

Siegfried Springer

„Ein Herz für Russland“ – Brief von Propst Waldemar Jesse

Es gibt viele Menschen und Sachen, die bei uns auf dem Herzen liegen. Dafür nehmen wir uns Zeit, denken immer wieder dran, geben etwas aus. Und das ist gut so! Nun behaupte ich mal, dass man auch „ein Herz für Russland“ haben kann. Und ich kenne solche Menschen, die sich für die missionarische Arbeit in Russland interessieren und beten. Manche gehen weiter, indem sie spenden und Kurzeinsätze unternehmen. Dafür bin ich diesen Menschen und Gemeinden sehr dankbar. Ohne sie wäre vieles nicht möglich.

In der Bibel lesen wir: „Die Ernte ist groß, aber wenige sind der Arbeiter. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende!“ (Matth. 9,37-38)

Diese Bibelworte sind heute sehr aktuell für Russland. Wir haben tatsächlich großen Bedarf und wenige Mitarbeiter, die in der Lage sind die frohe Botschaft von Jesus Christus in der fremden Umgebung den Menschen zu tragen.

Wir freuen uns sehr, dass in wenigen Tagen unser Team in Russland durch Alexander und Elena Schreiner verstärkt wird. Wir sind den ev. Brüdergemeinden und der Kirchlichen Gemeinschaft für die Sendung des Ehepaars dankbar. Herzlichen Dank auch an alle Geschwister und Gemeinden, die für uns und für sie beten und spenden.

Es ist viel zu tun. Und das in den Bereichen:

  • Kinder- und Jugendarbeit
  • Mission und Evangelisation
  • Mitarbeiterschulung
  • soziale Dienste etc.

Wir können nichts, aber Jesus will durch uns und sie die Menschen zum Lebendigen Glauben einladen, fordern, motivieren und zum evangelistischen Lebensstil begleiten. Sie haben mit Sicherheit „Ein Herz für Russland“. Jesus Christus segne Sie.

Ihr Waldemar Jesse (Propst aus Tscheljabinsk)