Inland & Ausland

Jugendfreizeit in Silberborn

Teilnehmer der Silberbornfreizeit
Vom 21. bis 23. November war es wieder soweit, dass über hundert junge Leute zwischen 16 und 26 Jahren zum 15. Mal zur Jugendfreizeit gekommen sind. Das Wochenende stand unter dem Thema: „Heilung für gestern, Kraft für heute und Mut für morgen“. Wenn wir Kraft für heute und Mut für morgen haben wollen, so muss die Vergangenheit geordnet sein. Es ist schon erstaunlich, wie viel Zeit wir mit Gedanken gerade dort verbringen. Ordnung in das Gestern zu bringen bedeutet, Gott seine Sünden im Gebet zu bekennen, ohne sie zu verschönern, zu mindern oder zu verbergen.

„Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist Gott treu und gerecht, dass er sie vergibt.“ ( 1.Johannes 1,9). Unsere Sache ist es also, sie zu bekennen. Der himmlische Vater vergibt jedem gern, der ihn darum bittet! Ist das geschehen, so ist Frieden für Geist und Seele da und Gottes Gegenwart ist ungetrübt. Allerdings müssen wir auch bei unserem Nächsten um Vergebung bitten, wenn wir an ihm schuldig geworden sind! Kraft für heute ist die unmittelbare Folge des Friedens mit Gott. Wir wissen uns geliebt und getragen in Christus durch den Heiligen Geist. Der Herr Jesus Christus hat gesagt: „Bleibet in mir und ihr werdet Frucht bringen und eure Frucht bleibt.“ (Johannes 15). Er hat auch gesagt: „Ströme lebendigen Wassers werden von eurem Leibe fließen“, (Johannes 7, 38). Wir haben deshalb so viele kraftlose und sieglose Christen, weil Sünde im Leben geduldet aber nicht bekannt wird! Mut für morgen werden wir dauerhaft haben, wenn nichts zwischen Gott und uns steht. Dann sind wir geborgen in ihm, ganz egal was kommen mag. Dann sorgen wir auch nicht für den morgigen Tag. Der Herr hat gesagt: „Wie deine Tage, so deine Kraft“.

Diese Tatsachen versuchte ich den jungen Leuten zu vermitteln. Auch auf dieser Jugendfreizeit habe ich festgestellt, dass die Jugend sehr offen zum Wort Gottes ist und danach leben will. Ich habe viel Offenheit, Ehrlichkeit und Suchen nach echter Bindung zu Gott bei diesen jungen Menschen gesehen und wünsche ihnen von Herzen Gottes Segen! Danken möchte ich für den harmonischen Ablauf, die Hilfsbereitschaft und die Freude, die sie mir gemacht haben. Es ist schön, dass es sie gibt!


 

Geistliche Rüsttage in Paderborn

Jens MotschmannIn diesem Jahr durften wir in Paderborn Gastgeber der Geistlichen Rüsttage sein. Wir freuten uns Gäste aus verschiedenen Gemeinden bei uns zu begrüßen. Das Thema in diesem Jahr lautete „Gott nahe zusein ist mehr als Glück.“ So begleitete uns an diesem Wochenende das Thema „Glück“. Nicht wie es die Welt auslegt, sondern wie es die Bibel meint und was Gott unter Glück versteht. Br. Jens Motschmann hielt am Samstag zwei Predigten mit den Schwerpunkten „Das ABER des Glaubens und „Die FREUDE und die ZUVERSICHT des Glaubens“. Allen Anwesenden wurde durch Br. Jens Motschmann verdeutlicht, dass das vermeidliche Glück das wir auf Erden anstreben nicht vollkommen ist. Die vollkommene Freude und Zuversicht finden wir in unserem Herrn Jesus Christus. Diese Erfahrung hat auch der Beter des Psalms 73, Asaf, erfahren und erlebt. „Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott, den Herrn“. (Ps. 73, 28). Nicht nur die Predigten haben uns als Besucher und Gastgeber erbaut, nein, auch die vielen persönlichen Gespräche die man untereinander in den Pausen hatte. Man traf Brüder und Schwestern, die man länger nicht mehr gesehen hat und so war die Freude über das Wiedersehn sehr groß. Nach dem gemeinsamen Gottesdienst am Sonntag und dem Mittagessen wurde es ganz praktisch. Die beiden Viktor´s (Viktor Janke und Viktor Naschilewski) zeigten uns, wie wir das Zeugnis des Glaubens weitergeben können und wie wir im Glauben Ermutigen und Trost spenden können. Jeder hatte nach diesen Ansprachen gutes und praktisches Handwerkzeug an die Hand bekommen Wir sind als Gemeinde sehr dankbar, dass die Geistlichen Rüsttage in diesem Jahr bei uns in Paderborn waren. Wir fühlen uns beschenkt und gestärkt im Glauben.