Bericht vom Frauenwochenende März 2022

Frauenwochenende März 2022

„Mut zum Leben – den Herausforderungen des Alltags mit Zuversicht begegnen“ Frauenwochenende vom 11.03-13.03.2022
Dieses Wochenende war für mich eine geistliche Einrenkung – erneut den Blick auf Gott zu richten und die Gemeinschaft mit Jesus zu intensivieren. Vieles war nicht neu für mich. Einige Glaubensvorbilder aus der Bibel wie Gideon, Joschebed, Noomi und zum Schluss Jeremia und die jeweiligen Verheißungen Gottes dazu sind mir bekannt. Ich musste feststellen, dass vieles im Kopf ist, aber es gelangt oft nicht ins Herz. Und bei all dem sagt Gott: „Ich kenne deine Begrenztheit, deine Kraft, deine Energie. Das ist nicht das wichtigste. Viel wichtiger ist es zu wissen, dass ich mit dir gehe. Ob du nun als Mutter, als Ehefrau oder vor allem als ein Kind Gottes durch das Leben in der Heiligung gehst.“ Mutlosigkeit macht sich schnell breit, wenn ich das Gefühl habe, hilflos einer Situation ausgeliefert zu sein. Aber die Begegnung mit Gott bringt Veränderung. Nicht ICH muss mich verändern, sondern die Begegnung mit dem lebendigen Gott wird mich verändern. Ich sehe mich so wie ich bin, kraftlos und nicht im Stande Dinge auszurichten. Gott sieht allerdings das, was er mit seiner Kraft bei mir bewirken kann.

Ein gutes Beispiel ist Joschebed, die Mutter von Mose, die ihr frisch geborenes Kind loslassen musste. Heute wissen wir, wie die Geschichte ausging, aber sie wusste es nicht. Ich stellte mir vor, dass sie schlaflose Nächte hatte. Im Vertrauen zu Gott und betend, hat sie jeden Tag bewusst mit ihrem Baby verbracht. Das wurde mir sehr wichtig! Oft betete ich um Gottes Willen, in der Hoffnung, dass er es gut macht. Aber was passiert, wenn Gott einen anderen Plan für mich hat, als ich es mir vorgestellt habe? Kann ich es auch dann als Gottes Willen annehmen? Loslassen fällt schwer, wenn ich von Gott klein denke. Loslassen heißt, in die Hand Gottes abgeben.

Besonders groß wurde mir die Erkenntnis, dass ich meinem großen Gott, der mein Schöpfer und Erlöser ist, doch alles voller Zuversicht anvertrauen kann. Denn er weiß, was für mich das Beste ist! Oft meine ich, dass ich in schwierigen Situationen etwas dagegen tun muss, doch merke ich schnell, dass ich durch mein Handeln größeres Leid verursache. Wie bei dem Beispiel bei Noomi. Es gab eine Hungersnot und sie flohen aus dem Ort und handelten so. Doch wir lernten am Wochenende was anderes: Leid + Gottvertrauen = großer Segen.

Im Leid Gott zu vertrauen und warten, bis er eingreift, entsteht ein großer Segen. Alle Menschen sind der Hitze des Alltags Leid ausgesetzt. Doch wie gehen wir damit um, wenn die Probleme uns über den Kopf steigen? Da suchten wir praktische Beispiele. Ein Vorschlag hat mich sehr angesprochen. Ich suche mir einen Bibelvers aus und setze mich komplett damit auseinander. Dabei darf ich wissen, dass Gott größer ist als die Not. Das festigt die Beziehung zwischen mir und Gott.

Mit folgendem Vers möchte ich abschließen: Jeremia 17,7-8 Segen soll über den kommen, der seine ganze Hoffnung auf den Herrn setzt und ihm vollkommen vertraut. Oh Herr, hilf uns dein Wort Tag und Nacht in unseren Herzen zu bewegen, dass es Frucht bringen kann und wir nicht von den Dingen der Welt, die uns momentan große Angst machen, den Blick zu dir verlieren.

Marina Schönberger

Das könnte dich auch interessieren …