Leuchtende Kinderaugen in Kirgistan

Das Wort aus Jakobus 1, 22: „Seid aber Täter des Wortes und nicht Hörer allein“ hat mich dazu bewegt, mein Hobby für einen guten Zweck einzusetzen.

Anderen Menschen eine Freude zu bereiten, die von Gott gegebenen Gaben, die Zeit, das Geld dafür zu geben ist mir ein großes Anliegen. Besonders an Kinder muss ich denken, die in ärmlichen Verhältnissen leben, keine Schule besuchen können und auch sonst wenig im Leben haben.

Ich weiß, dass Alfred Eichholz in Kirgistan eine Tagesstätte für behinderte Kinder betreut, für die schon einige Spenden eingegangen sind. Den Wunsch, diesen Kindern eine Freude zu bereiten, hat Gott in mein Herz gelegt.

Mit einer fleißigen Bekannten und meiner Tochter haben wir innerhalb von einem halben Jahr etwa 100 Kuscheltiere selbst gestrickt und gehäkelt und alle auf den Weg nach Kirgistan gebracht. Alfred und seine Mitarbeiter konnten so vielen Kindern unter anderem in der Tagesstätte oder in einem Kindergarten große Freude und leuchtende Augen bereiten.

Er berichtete: „In einem Dorf in Ananjewo gibt es einen Kindergarten in dem fast kein Spielzeug vorhanden ist. Dort hat der lutherische Pastor einige der Tierchen verteilt. Die Kinder und auch das Personal waren überglücklich! Sehr dankbar waren sie und wunderten sich über solch eine Idee. Es wurde beschlossen, dass die Tierchen immer im Kindergarten bleiben sollen, um jeden Tag dort auf die Kinder zu warten.“

In der Adventszeit haben meine Tochter und ich noch einige selbsthergestellte Häkel- und Stricktierchen auf einem Künstler- und Handwerkermarkt verkauft. So konnten wir in Deutschland fröhliche Kinderaugen sehen und mit dem Erlös die Not einiger Kinder in Kirgistan ein ganz klein wenig lindern.

Ich denke, Gott schenkt seinen Segen und große Freude, wenn man die von ihm gegebenen Gaben für sein Werk einsetzt. Ich möchte jedem Mut machen dies zu tun, ein jeder in einem Bereich, in dem Gott ihn gebrauchen kann und hierfür besondere Talente gegeben hat!

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